25. April, Tag des Baumes

Nicht nur die alte Dittrich aus dem Parterre hat ein Problem mit Bäumen, dem „Dreck“, Blüten und Blättern. Überall in Gärten und in Städten bis zur Verkrüppelung zurückgestutzte Bäume, Bonsai-Varianten. Man könnte meinen, wir Menschen hätten eine regelrechte Wut auf Baumriesen, jedenfalls als Einzelexemplare (anders als im Wald, jenem Sehnsuchtsort, an dem die Bäume ordnungsgemäß stehen und daher nicht stören. Oder in Parks). Vielleicht ist es ja wirklich das Dittrichsche Konkurrenzding, diese Wut, dass Bäume älter und größer werden als wir? Oder die Angst vor Natur als dem unkontrollierbaren Restrisiko unserer Existenz? Die menschliche Wahrnehmung hat diesen Bias, bewertet „natürliche“ Gefahren als bedrohlicher als menschengemachte; von herabfallenden Ästen, umstürzenden Stämmen getroffen zu werden (und als Baumeigentümer von möglichen Regressforderungen) scheint uns wahrscheinlicher, als von einem Auto umgefahren oder von Ackergiften schleichend verseucht zu werden. Da hilft ein Blick auf nüchterne Zahlen. Und der zeigt, dass die meisten Unfälle mit Bäumen beim, nun ja, Fällen passieren.

Mehr über Bäume auf der wunderschönen Seite

pro arbore

Bild: Monty Python’s Flying Circus – Lumberjacksong (seit April auf Netflix zu sehen)

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